Welche Tiere lebten in der Gegend? Die wenigen Funde von Knochen aus der «Kasematte» (der Südturm vom Haupttor) geben einige Hinweise. Belegt sind Schaf, Ziege, Rind, Schwein, Hund, Pferd und Huhn. Diese Haustiere stellen wie in anderen Fundstellen der Eisenzeit den grössten Anteil der Fauna auf dem Wistenlacher Berg. Viele der betreffenden Tiere dienten als […]
Autor: BMP WEB
Archäologie und Geschichte AUBERSON Anne-Francine & GEISER Anne, «Les trouvailles monétaires et le coin de l’oppidum du Mont Vully», in Revue suisse de numismatique no 80, 2001, p. 58-97 BUCHSENSCHUTZ Olivier, «Les oppida celtiques, un phénomène original d’urbanisation», in Guichard & al., 2000, p. 61-64 BUCHSENSCHUTZ Olivier & CURDY Philippe, «L’habitat helvète sur le Plateau […]
Archäologie www.fr.ch/sac Website des Amtes für Archäologie des Kantons Freiburg www.archeo.info Website zur Schweizer Archäologie www.archaeologie.ch Website des Verbandes der Schweizer Kantonsarchäologen http://www.archaeologie.ch/d.htm www.avenches.ch/aventicum rund um die alte römische Hauptstadt Helvetiens www.archeor.ch Website der Association Romande des Animateurs en Préhistoire www.bibracte.fr Website des Archäologie-Parks der alten Hauptstadt Galliens www.archaeologie-online.de das deutsche Forum zur Archäologie www.archeophile.com […]
Pressemitteilung 13. März 2010 NEUE PRIORITAETEN FUER PRO VISTILIACO Auf Einladung der Gemeinde Bas-Vully, will sich Pro Vistiliaco in den folgenden Monaten mit Vorschlägen zu einer Neugestaltung des Mont Vully befassen. Anlässlich der Jahresversammlung vom 12. März in Avenches meldete der Präsident Claude-Alain Gaillet als nächstes Ziel eine bessere Signalisierung des keltischen Walles an der […]
Ein Oppidum (lat. Wort; pl. oppida) bezeichnet eine befestigte Siedlung, normalerweise auf einem erhöhten Platz. Im «Gallischen Krieg» beschreibt der Prokonsul und spätere Diktator Roms, Julius Cäsar, solche von Erd- oder Steinmauern befestigten Städte. Sie können unterschiedlich gross sein: von 1 oder 2 bis zu mehreren hundert Hektaren. Cäsar schreibt von etwa einem dutzend helvetischer […]
Die Helvetier sind ein keltischer Stamm. Die Kelten treten dank der Überlieferung durch griechische Schriftsteller ins Licht der Geschichte – und zwar während der jüngeren Eisenzeit, eine Periode, die auch Latène-Zeit (450 bis 15 v.Chr.) genannt wird. Die keltische Zivilisation, an deren Ausbildung viele verschiedene Stämme beteiligt waren, erstreckte sich vom Atlantik bis zum Schwarzen […]
Der Platz scheint nicht länger als zwei bis drei Generationen besiedelt gewesen zu sein, und dies auch nicht ununterbrochen. Die Befestigung mit den zwei aufeinander folgenden Bauphasen hielt 40 bis 60 Jahre. Die Kasematte war nur zeitweilig besetzt. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass der Platz einige Jahre oder sogar Jahrzehnte lang unbesiedelt war. Um […]
Nachweise häuslicher Nutzung wurden vor allem im «Kasematte» genannten Sektor entdeckt, und zwar bei einer der beiden Toranlagen im Bereich des Hauptzuganges. Es handelt sich um ein Küchenmesser, Gebrauchskeramik und Knochen von Haustieren. Allerdings fehlen Landwirtschaftliche Geräte. An Handwerksaktivitäten ist nur die Metallurgie belegt – allerdings in bescheidenem Umfang. Daneben fanden sich die Überreste von […]
Bei den Ausgrabungen fanden sich 17 Fibeln oder Bruchstücke davon (12 aus Bronze, 4 aus Eisen und 1 aus Silber) sowie einige Glasperlen, Teile von Armreifen und ein winziges Bernsteinstück (eventuell aus dem baltischen Raum importiert). Daneben konnten Bruchstücke kleiner Bronze- und Eisenobjekte geborgen werden, die zu Knöpfen, Ringen und einer Attache gehören sowie zwei […]
Welche Rolle spielte des Oppidum auf dem Wistenlacher Berg in der Dreiseenregion und im Land der Helvetier? Bislang weiss man noch nichts Genaues. Es bleibt festzuhalten, dass es keine Hinweise auf die Existenz eines religiösen Zentrums gibt und dass Fernhandelsgut (Keramik, Glas usw.) selten ist. Andererseits zeigen die zahlreichen Sondierungen im Inneren der Untersuchungsfläche eine […]